Naturwesen-Botschaft Januar

Ein Bild von Schnee.
Frisch und unverbraucht.
Bis die ersten Spuren hineingelegt sind.

Es ist wie ein Same, der unter der Erde ruht. In ihm ist schon die ganze Kraft für den Sommer, für das Entfalten, für das Früchtetragen, für das Wachsen. Die ganze Information ist da und dennoch bleibt er in sich, bei sich, in der Erde und wartet ab. Er ruht. Er ruht in sich. Er ruht unter der Erde. Er genießt die Geborgenheit, die er hier im Schoß der Natur hat. Er tankt auf – ohne bewusst aufzutanken, denn er ist einfach da. Er ist ganz bei sich. Vollkommen in sich als Samenkorn ruhend. Er wird sich bald wandeln, in den nächsten Wochen und Monaten, als kleiner Spross. Er wird keimen und wachsen. Aber jetzt ist er noch das Samenkorn. Er ist weich gebettet, geerdet und vollkommen.

Der Januar hilft uns innerlich zu regenerieren.
So wie es in der Nacht die Tiefschlafphase gibt, so ist der Januar im übertragenen Sinne der Monat um Kraft und Energie zu tanken.
Das innere Feuer.
Es geht darum, es auszuhalten, dass das innere Feuer derzeit auf Sparflamme brennt. Es geht darum, dass wir es in diesen Wochen schützen und bewahren als ein kleines, kontinuierliches Feuer. Es muss gerade nicht so lodern wie im Hochsommer, wo wir vielleicht vor Energie nur so strotzen.
Jetzt ist die Zeit, in der wir unsere innere Kraft eher schützen und nähren und die Ruhe akzeptieren.
Gleichzeitig ist der Januar auch der Monat, wo wir einen neuen Kalender vor uns haben. Es gibt vielleicht neue Projekte, Ziele oder Vorsätze. Wir schreiben Termine in den neuen Kalender und schmieden vielleicht Urlaubspläne. All das ist genau jetzt dran – und trotzdem in der Ruhe zu bleiben. Ich schmiede jetzt die Pläne für den Urlaub. Ja, und gleichzeitig ruhe ich mich jetzt aus und regeneriere. Ich kann neue Projekte planen und trotzdem geht es immer wieder darum, dass ich mich mit mir selber verbinde.
Wie genau meine ich das?
Stell dir vor, du bekommst einen Anruf und du hast eine Reise geschenkt bekommen. Du musst direkt jetzt zusagen, denn morgen früh geht es direkt los. In Windeseile packst du die nötigen Sachen zusammen und schwups sitzt du am nächsten Tag im Flieger. Wie du im Flugzeug sitzt, fällt dir ein, dass du die Wäsche in der Maschine liegen lassen hast, die du gestern vor dem Anruf gewaschen hast. Außerdem bemerkst du, dass du in der Eile deinen Schlafanzug und den Kulturbeutel nicht eingepackt hast. Dieses schnell losgehen macht manchmal, dass wir einen Teil von uns übergehen – innerlich. Wir sind dann nicht ganz bei uns. Sondern “Vor lauter lauter lass mich auch mit” bleibt dann etwas von unserer Energie auf der Strecke. Und genau jetzt geht es darum, sich zu konzentrieren, im übertragenen Sinne zu Hause zu bleiben, die Energie zusammenzuhalten. In dieser Zentrierung wird es höchstwahrscheinlich nicht passieren, dass du die Wäsche in der Waschmaschine vergisst.
Es geht auch darum, durch äußere Informationen (Nachrichten) nicht emotional sofort zu reagieren. Sondern bei sich zu bleiben. (Sonst wäre man wie eine Orgel, auf der jeder spielen kann.) Es geht darum, diesen Raum innerlich zu nähren und zu pflegen, so dass sich ein emotionaler Schutz aufbauen kann, so dass nicht jeder willkürlich den Ton auf deiner Orgel anspielen kann.

Im Energiekreislauf unserer Organe ist der Januar der Galle zugeordnet. Somit ist es wichtig, sich so zu stärken, dass einem die Galle nicht gleich überläuft, wenn man zum Beispiel geärgert wird.

Tipps für Kräuter aus der heimischen Natur für die nächsten Wochen:

  • Brennnessel, Goldrute, Schafgarbe - zum Beispiel als Tee(mischung)
  • Lindenblüten- und Holunderblütentee stärken und nähren das innere Feuer
  • Alle Bitterstoffe, seien es Bitterkräuter oder bittere Lebensmittel wie Endiviensalat

Was die innere Wärme unterstützt und das innere Feuer pflegt:

  • Wurzelgemüse, (alte) Rübensorten, dunkles Gemüse (Kidneybohnen, Rote Bete)


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